Schluckstörungen

In der Schlucktherapie werden Schluckstörungen (Dysphagien) behandelt, die in Form von Störungen des Schluckens beim Trinken, bei der Nahrungsaufnahme oder beim Schlucken von Speichel, auftreten.

Schluckstörungen

Häufig treten Schluckstörungen auch nach Schlaganfall, bei neurologischen Krankheitsverläufen wie ALS, Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose, oder nach chirurgischen und radiotherapeutischen Eingriffen im HNO-Bereich in Erscheinung.

Die Basis für die individuell notwendige Behandlung bildet hier ganz besonders die klinische Diagnostik durch Überprüfung der Schluckfunktion. In Zusammenarbeit mit einem HNO-Arzt oder einem Phoniater wird eine Fiberendoskopie durchgeführt um den Kehlkopf während des Schluckens Logopädisch und Ärztlich zu beurteilen. Danach werden die jeweils erforderlichen Therapiemethoden abgestimmt.

Dies können Kompensatorische Verfahren zur Verhaltensänderungen während des Schluckens (Änderung der Kopfhaltung, Schlucktechniken) sein, Adaptierende Maßnahmen sein (diätetische Maßnahmen / spezielle Kost, spezielle Ess- und Trinkhilfen, prothetische Hilfen) oder auch restituierende Verfahren (empirisch begründete Verfahren) zur Bewegungsanbahnung sein, vergleichbar mit einer krankengymnastischen Übungsbehandlung.

Meine angebotenen therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung von Schluckstörungen orientieren sich den aktuellen Behandlungsstandarts der DGN-Leitlinie (DGN=Deutsche Gesellschaft für Neurologie), umfassend sei auch die Funktionelle Dysphagietherapie (Bartolome, Hotzenköcherle) und die Facio-orale Trakt-Therapie / F.O.T.T. (Coombes) genannt.

Hier findet man einen leicht verständlichen Artikel zum Thema Schluckstörungen:

http://www.onmeda.de/symptome/dysphagie.html